David Humes Lob des menschlichen Bewusstseins und die Ergebnisse der modernen Hirnforschung


David Hume (1711-1776) ist einer der größten Philosophen englischer Sprache und ein wichtiger Denker des Empirismus, eines wesentlichen Pfeilers der modernen Wissenschaften und unserer westlichen Zivilisation.

Dieses Erkenntnismodell beruht auf der Sinneswahrnehmung und wendet sich einerseits gegen Aberglauben und religiöse Dogmen, rückt andererseits das menschliche Bewusstsein und seine Untersuchung in das Zentrum.

 

Dabei werden auch Humes Grenzen sichtbar, die u.a. mit seiner skeptischen Behandlung des für Wissenschaft unerlässlichen Konzepts von Ursache und Wirkung zusammenhängt. In diesem Zusammenhang wollen wir auch darauf eingehen, warum gerade dies erkenntniskritische Motiv einen zentralen Einfluss auf Immmanuel Kant ausgeübt hat.

 

Zur Vorbereitung ist eine Folge der BR-Produktion "Denker des Abendlandes" zu empfehlen:

 

 https://www.youtube.com/watch?v=6QUzFIT0lnI

 

Ebenfalls instruktiv und gut verständlich ist folgender Lehrfilm zu Humes Erkenntnistheorie: 

 

https://www.youtube.com/watch?v=WVQheC6Q4go

 

An die Behandlung von Hume knüpft die Frage nach der heutigen Aktualität einer philosophischen Haltung an, die Erkenntnis und bewusstes Handeln in den Mittelpunkt stellt, wobei insbesondere das Konzept des freien Willens zunehmend durch Ergebnisse der modernen Hirnforschung unter Beschuss gerät.