Unser Thema am Freitag, den 10. August 2018

18 Uhr im Club Voltaire (2.OG):

 

Anders als geplant, findet das Treffen nicht am 2. Samstag im August statt, da an diesem Tag der Club Voltaire noch wegen Renovierung geschlossen ist.

 

 

 

Hans-Georg Gadamers geisteswissenschaftliche Hermeneutik

 

Wir beschäftigen uns weiterhin mit Hans-Georg Gadamer (1900-2002), der zu den prominentesten und wirkunsgmächtigsten deutschsprachigen Philosophen des 20. Jahrhunderts zählte.

 

Als Schüler von Martin Heidegger legte er seinen Fokus auf das Verstehen und die Ausarbeitung einer philosophischen Hermeneutik, die er – anders als sein Vorgänger Schleiermacher – nicht als eine Methode des Verstehens von Texten, sondern, Heidegger folgend, als ein zum menschlichen Dasein fundamental zugehöriges Existenzial begriff.

 

Wir werden uns anhand eines Fernsehinterviews Gadamers und eines philosophischen Lexikoneintrags insbesondere damit beschäftigen, welche Rolle Vorurteile und zeitbedingte Hintergründe beim menschlichen Verstehen von Texten, Kunstwerken, allgemein der Welt in Gadamers Hauptwerk „Wahrheit und Methode“ spielen.

 

Dabei werden wir insbesondere die Frage diskutieren, welche entscheidende Rolle Gadamer der Rolle von Sprache und Gespräch, somit menschlicher Kommunikation, bei seiner Hermeneutik zuweist.

 


 

 

Auf Anfrage erhalten Sie zwei Dokumente über dieses Thema.

 

Zur weiteren Vorbereitung empfehlen wir Ihnen das folgende Video:

 

https://www.youtube.com/watch?v=kjoJJp2nbls

 

 

 

 

 

Dieses Thema ist Teil unseres  Themenkomplexes für das Jahr 2018:

 

Wichtige philosophische Strömungen des 20. und 21. Jahrhunderts

 

In unserer Reihe „Philosophen“ des 20. und 21. Jahrhunderts beschäftigen wir uns mit den Köpfen, die wegweisend in der philosophischen Reflexion dieser Epoche gewesen sind und wichtige Beiträge zur Geschichte der Philosophie geliefert haben.

 

Dabei behandeln wir in Sitzungen die Kritische Theorie der Frankfurter Schule und widmen uns dem Werk von Theodor W. Adorno (1903-1969), Jürgen Habermas (1929) und Axel Honneth (1949), wobei deren zentrale Gedankengänge verständlich werden sollen.

 

Dies ist keine einfache Aufgabe, da sich gerade die philosophischen Traditionen des 20. Jahrhunderts häufig einer esoterischen Kunstsprache bedienten und deren Gedanken nicht selten geradezu dechiffriert werden müssen.

 

Nach der Kritischen Theorie soll es anhand von Hans-Georg Gadamer (1900-2002) um die Hermeneutik, am Beispiel des genialischen Ludwig Wittgenstein (1889-1951) um den „linguistic turn“, also Sprachphilosophie, und in der Analyse des Denkens Edmund Husserls (1859-1938) um die Phänomenologie gehen.

 

 

 

Wenn Sie an dem Thema Interesse haben, fordern Sie bitte Hintergrund-informationen  zu diesem Thema an. Wir schicken Ihnen die Dokumente kostenlos mit einer Mail.