Unser Thema am Samstag, den 2. Juni 2018

18 Uhr im Club Voltaire (2.OG):

 

 

 

Hans-Joachim Maaz und die narzisstische Gesellschaft

 

 

Wir wenden uns dieses Mal einem Wissenschaftler zu, den man nicht unbedingt als Philosophen bezeichnen kann, dessen Gegenwartsanalyse aber unübersehbare sozialphilosophische Dimensionen und Bezüge aufweist. Hans-Joachim Maaz (1943) ist einer der bekanntesten Psychologen und Psychoanalytiker Deutschlands und hat als Bestsellerautor („Die narzisstische Gesellschaft“, „Das falsche Leben“) mit seiner sozialen Gegenwartsdiagnose und Analyse der politischen Verhältnisse der Bundesrepublik offenbar einem breiten Lesepublikum aus der Seele gesprochen.

 

Wir wenden uns der Frage zu, ob und inwieweit psychoanalytische Grundbegriffe geeignet sind, unsere Welt des 21. Jahrhunderts, die in ihr (an zentraler Stelle) handelnden Menschen und die sozioökonomischen Verhältnisse besser zu verstehen.

 

Vor allem geht es um die Frage, ob der von Freud her stammende Begriff des Narzissmus bzw. der narzisstischen Störung den Kern unserer Gegenwartsprobleme in der Welt des Politischen darstellt.

 

Bitte hören Sie sich diese Audiodateien an (Teile 1 und 2):

 

https://www.youtube.com/watch?v=rJc6vih49Ok

 

https://www.youtube.com/watch?v=bok_c4Jp_yQ

 

 

 

 

 

 

Dieses Thema ist Teil unseres  Themenkomplexes für das Jahr 2017/2018:

 

Wichtige philosophische Strömungen des 20. und 21. Jahrhunderts

 

In unserer Reihe „Philosophen“ des 20. und 21. Jahrhunderts beschäftigen wir uns mit den Köpfen, die wegweisend in der philosophischen Reflexion dieser Epoche gewesen sind und wichtige Beiträge zur Geschichte der Philosophie geliefert haben.

 

Dabei behandeln wir in Sitzungen die Kritische Theorie der Frankfurter Schule und widmen uns dem Werk von Theodor W. Adorno (1903-1969), Jürgen Habermas (1929) und Axel Honneth (1949), wobei deren zentrale Gedankengänge verständlich werden sollen.

 

Dies ist keine einfache Aufgabe, da sich gerade die philosophischen Traditionen des 20. Jahrhunderts häufig einer esoterischen Kunstsprache bedienten und deren Gedanken nicht selten geradezu dechiffriert werden müssen.

 

Nach der Kritischen Theorie soll es anhand von Hans-Georg Gadamer (1900-2002) um die Hermeneutik, am Beispiel des genialischen Ludwig Wittgenstein (1889-1951) um den „linguistic turn“, also Sprachphilosophie, und in der Analyse des Denkens Edmund Husserls (1859-1938) um die Phänomenologie gehen.

 

 

 

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